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Frielingen

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Geschichte
Erstmalig 1142 und 1146 als „Frilingen“ urkundlich erwähnt. Gehörte vermutlich zuerst denen von Frielingen, die 1365 einen Teil wiederkäuflich an die von Reckrode verkauften, aber schon 1366 hatten die von Borken Anteil, beide als hersfeldisches Lehen. Als Buchenauische Erben hatten 1535 den Speck, 1541 Ph.V. von der Malsburg Anteil. 1599 und 1610 sind die Meisenbug, Hanstein und Spede im Besitz, 1673 die Meisenbug und Spede, alle als Frielingischen Ganerben bezeichnet, 1778 an der letzteren Stelle die Diede. Von den Diedischen Erben erkauften ihren Anteil die von Baumbach, welche 1820 auch den des Generals von Marschall erwarben und seitdem das Darf ganz besaßen. Das Dorf gehörte zu Amt Niederaula und war 1518 Filial von Niederaula. Es war eine der abteilichen Kirchen und blieb länger katholisch. Nach der Reformation war es seit 1602, vielleicht schon 1585 unter Niederaula mit Patronat des Abtes von Hersfeld.

Heute leben in Frielingen 384 Einwohner. (Stand 31.12.2016)