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2. Interessentreffen

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Gemeinsam. Aktiv.

Generationenhilfe in Kirchheim

 

Das Zweite Interessententreffen zur Generationenhilfe in Kirchheim war geprägt von einer Bestandaufnahme der bereits bestehenden Angebote in der Gemeinde.

 

Nach einführenden Worten von Bürgermeister Manfred Koch zur Notwendigkeit der Gründung einer Nachbarschaftshilfe, beleuchtete Hans Fink noch einmal kurz die Angebote in Neuenstein mit dem Verein „Menschen unterstützen Menschen“ (MuM) und den Schlaglichtern aus dem Referat von Herrn Dr. Unbehauen vom Verein „Oberes Fuldatal“ e.V. aus der ersten Interessentenveranstaltung.

 

Unter der Moderation von Stephan Wachsmuth von der Koordinierungsstelle Generationenhilfen im Landkreis Hersfeld-Rotenburg wurde den Beteiligten sehr schnell klar, dass in dem Bereich der Nachbarschaftshilfen durch bürgerschaftliches Engagement keine Konkurrenz zu den bestehenden Angeboten der anerkannten Hilfeorganisationen bestehen würde. Frau Monika Moog von der „Gemeinde. Diakonie Station Niederaula“  bestätigte dies auch mit dem Argument, dass ihre Hilfeleistungen erst  mit Anträgen der nach dem Sozialgesetzbuch anspruchsberechtigten Menschen beginnen können. Sie sieht in der geplanten Nachbarschaftshilfe eher die Möglichkeit schon im Vorfeld solcher gesetzlicher Hilfen eine Möglichkeit zur Unterstützung von Alltagshilfen zu haben.  Auch Pfarrerin Melanie Hetzer von Pfarramt Kirchheim begrüßt grundsätzlich die Idee einer Nachbarschaftshilfe, denn aus ihren Treffen im Zuge der kirchlichen Besuchshilfe sieht sie einen erhöhten Bedarf an sozialer Ansprache auch in Kirchheim und seinen Gemeindteilen. Frau Adelheid Ermel vom VdK unterstützt die Idee einer Nachbarschaftshilfe in Kirchheim und sieht darin eine Ergänzung des Angebots der Behördenhilfe seitens der Kriegsopferfürsorge.

 

Herr Bertold Schmidt gab den Beteiligten zu bedenken, dass solch eine Initiative zunächst das Machbare, also eine Liste der anzubietenden Hilfestellungen erarbeiten sollte und Herr Joachim Grimmer forderte noch mehr für die Veröffentlichung dieser Idee für Kirchheim zu tun.

 

Bürgermeister Koch vereinbarte mit Herrn Wachsmuth für das Dritte Interessententreffen am  18. Februar 2013 eine Öffentlichkeitsinitiative und unter Leitung der Koordinierungsstelle Generationenhilfe wird eine kleine Arbeitsgruppe die weiteren Schritte zur Generationenhilfe vorbereiten.

 

28.01.2013